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    Antakya

    Antakya, auch Hatay genannt, liegt in der Südtürkei ca. 30 km von der Mittelmeerküste entfernt, mit der es durch die Hafenstadt Iskenderun verbunden ist. Hier mischen sich Kulturen und Religionen.

    Sehenswürdigkeiten der Religionen

    • In Antakya leben verschiedene Religionsgemeinschaften. Neben der Sunniten, die hier die Mehrheit bilden, sind Christen, Juden und auch Alawiten vertreten. Durch die Nähe zu Syrien finden sich hier viele arabische Einflüsse in Sprache und Alltagskultur.
    • Die Habibi Neccar Moschee gehört zu den ältesten Moscheen in der Türkei. Ihr Grundstock stammt einer Sage nach aus der Frühzeit des Islam.
    • Unter den Kirchen der Stadt ist die St.-Petrus-Grotte eine besondere Sehenswürdigkeit. Diese Höhlenkirche gilt laut Vatikan als die älteste Gebetsstätte des Christentums. Die Felswände mit den Überresten ehemaliger Fresken schaffen eine besondere Stimmung. Laut Bibel wurden die Jünger Jesu in Antakya zum ersten Mal Christen genannt.
    • Der Namensgeber des Symeon Klosters in Hatay bzw. Antakya, Symeon der Jüngere, war ein Säulenheiliger des 6. Jahrhunderts, der seine Verkündigungen von einer hohen Säule aus verbreitet haben soll, die hier im Kloster noch zu sehen ist.
    • Die Synagoge von Antakya stammt aus dem 19. Jahrhundert und hat sephardische Stilelemente. Viele spanische Juden ließen sich im 15. Jahrhundert in der Türkei nieder.
    • Die Kozkalesi Burg liegt ca. 10 km im Süden von Antakya. Diese Kreuzritterburg aus dem 12. Jahrhundert steht auf einem steilen Hang und heißt auf Türkisch Cursat.

    Altes und neues Antakya

    • Der Fluss mit dem antiken Namen Orontes, auf Arabisch und Türkisch Asi, teilt Antakya in Alt- und Neustadt. Die Stadtteile sind über vier Brücken verbunden, die alle neueren Datums sind.
    • Die Altstadt von Antakya mit ihren engen Gassen und alten Häusern ist sehr arabisch geprägt, besonders ihr überdachter Basar. Hier lohnt sich das Einkaufen von traditionellen Seifen, die aus dem Öl der Lorbeerbäume hergestellt werden.
    • Antakya hat ein bedeutendes archäologisches Museum. Hier findet sich eine weltberühmte Sammlung an römischen Mosaiken. Das Museum führt außerdem Exponate zur Geschichte von Antiochia und Tarsus. Auch die Grabungsfunde der Stadt Alalach, heute Tell Acana, sind hier ausgestellt. Sie stammen aus der Bronzezeit und aus der assyrischen Periode mit bedeutenden akkadischen Keilschriften sowie aus der Epoche der Hethiter.
    • Harbiye ist ein lebensfrohes Viertel von Antakya, das ca. 5 km südlich vom Zentrum liegt. Seine Wasserquellen und Lorbeerbäume bieten den Besuchern Erholung. Zahlreiche Teehäuser, Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein.

    Ausflüge von Antakya

    • Ein Ausflug in das umliegende Gebirge, aus dem grüner Marmor gewonnen wird, führt zum Berg Neccar. Von hier aus bietet sich ein fantastisches Panorama über die Stadt.
    • Der Seyhan Stausee in der Nähe von Adana ist ein Erholungsgebiet, in dem Spaziergänger und Wanderfreunde auf ihre Kosten kommen.
    • Nicht weit von Antakya gibt es eine Reihe von Stränden. Diese befinden sich in den Küstenorten Samandag, Cevlik und Meydan, wobei Meydan besonders schöne, fast unberührte Buchten bietet. Auch in der Hafenstadt Iskenderun gibt es Sandstrände zum Baden.

    Info:

    Sprache: Türkisch, Arabisch
    Einwohnerzahl: ca. 220.000
    Flugzeit: Von Wien nach Antakya ca. 6 Std. mit einem Zwischenstopp in Istanbul
    Zeitzone: MEZ +2
    Währung: Türkische Lira