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    Neapel & Umgebung

    • Sprache: Italienisch
    • Einwohnerzahl: ca. 957.000
    • Flugzeit: ca. 2 h
    • Ortszeit: MEZ und MESZ
    • Währung: Euro

    Neapel, die Hauptstadt der süditalienischen Region Kampanien, ist die drittgrößte Stadt Italiens.

    Reisetipps

    Neapel - bedeutende kulturelle Stätten, imposante Bauwerke, eine romantische Lage am Mittelmeer und der italienische Lebensstil locken hier. Eine italienische Hafenstadt mit viel Charme im Schatten des Vesuvs.

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    Neapel & Umgebung

    Ihr alter Teil, ein geschichtsreiches UNESCO-Weltkulturerbe, lockt jährlich Millionen von erlebnishungrigen Urlaubern an. Wohl keine andere italienische Stadt - abgesehen von Rom - besitzt solch eine Fülle an stolzen Kirchen, prachtvollen Palästen und renommierten Museen.


    Die Gründung Neapels ist den Griechen zu verdanken. Diese gaben ihrer Siedlung 500 v. Chr. den Namen „nea polis“, Neue Stadt. Als freier Staat erlangte Neapel ab dem 8. Jahrhundert aufgrund des prosperierenden Seehandels beachtlichen Wohlstand. 1194 eroberten die Staufer unter Heinrich VI. Süditalien. Heinrichs Sohn Friedrich II. gründete in Neapel die erste staatliche Hochschule Europas. Den Staufern folgte das französische Haus Anjou - die Stadt wurde zum europäischen Zentrum von Wissenschaft, Kunst, und Architektur. 1860 wurde Neapel in das Königreich Italien eingegliedert. Dieses bestand bis 1946 und wurde anschließend zu einer Republik.

    Attraktionen in Hülle und Fülle

    Die Stadt Neapel, wirtschaftlicher und kultureller Nabel Süditaliens, verfügt mit all ihren Stadtteilen über beinahe eine Million Einwohner. Das Bild der Metropole ist von eindrucksvollen historischen Bauten geprägt. Die gesamte Altstadt ist seit 1995 ein UNESCO-Weltkulturerbe. Ein imposantes Bauwerk ist das mächtige Castel Nuovo aus dem 13. Jahrhundert am Hafen. Im Westflügel der Burg befindet sich das Stadtmuseum. Eine atemberaubende Aussicht über die Dächer der Metropole und den Golf von Neapel bietet sich hingegen von den Mauern des Castel Sant’Elmo. Auf einer kleinen Insel im Meer lädt das bereits im 9. Jahrhundert erbaute Castel dell’Ovo, umgeben von gemütlichen Lokalen, zum romantischen Sightseeing ein.

    Der Besucher hat die Qual der Wahl: In jedem Stadtteil locken altehrwürdige Kirchen und fürstliche Paläste. Herausragend ist der im 13. Jahrhundert erbaute Dom San Gennaro mit prachtvoller barocker Ausstattung. Eine Attraktion ist auch das gotische Kloster Santa Chiara mit den drei Gräbern der Könige von Neapel und Sizilien. Ebenfalls monumental wirken die beiden Paläste Palazzo Reale mit der reich bestückten Nationalbibliothek und Palazzo Reggia di Capodimonte. Letzterer beherbergt ein bedeutendes Museum mit Meistergemälden von Botticelli, Raffael und Tizian. Mit international renommierten Sammlungen glänzt das Archäologische Museum Neapel, das unter anderem auch eindrucksvolle Funde aus Pompeji und Herculaneum präsentiert.

    Von Pompeji nach Capri

    Der Name Neapel wird häufig im Zusammenhang mit einem der berühmtesten Vulkane der Welt genannt - die Sprache ist vom Vesuv. Der 1.281 m hohe Berg liegt direkt am Meer, neun Kilometer von der Metropole entfernt und ist nach wie vor aktiv. Einer seiner größten Ausbrüche im Jahre 79 n. Chr. verschüttete Pompeji. Die antike Stadt wurde durch die Lava jedoch hervorragend konserviert und ist heute eines der beliebtesten Sightseeingziele Süditaliens. Die weltbekannten Urlaubsinseln Capri und Ischia liegen hingegen idyllisch im Golf von Neapel. Romantische Traumstrände und moderne Herbergen erfreuen ein internationales Publikum. Eines der mächtigsten Schlösser Europas ist der Palast von Caserta im Norden der Region. Die im 18. Jahrhundert erbaute, prunkvolle barocke Bourbonen-Residenz zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.