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    Tinos

    • Sprache: Griechisch
    • Einwohnerzahl: ca. 8.200
    • Flugzeit: ca. 1 h
    • Ortszeit: MEZ und MESZ +1h
    • Währung: Euro

    Reisetipps

    Tinos begeistert seine Besucher nicht nur mit der wichtigsten Marien-Wallfahrtsstätte Griechenlands, sondern auch mit reizvollen Badebuchten und Wanderwegen.

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    Tinos

    Mit seiner Größe von knapp 195 km² zählt Tinos zu den größeren Inseln der Kykladen. Die etwas mehr als 8.000 Inselbewohner verteilen sich auf rund 50 Gemeinden. Die gebirgige Insel bezaubert durch ihr unverfälschtes Dorfleben, malerische Buchten und ihre wildromantische Natur.

    Geschichte zwischen Mythologie und Marienkult

    Tinos ist laut griechischer Mythologie der Geburtsort des Windgottes Äolus. Historisch belegbar ist indes die Herrschaft der Venezianer seit Beginn des 13. Jahrhunderts. Aus jener Ära stammen auch die berühmten Taubenhäuser. Ihnen folgten im 18. Jahrhundert die Osmanen, deren Intermezzo jedoch bereits 1821 zu Ende ging, als das Dorf Pyrgos als erster Ort der Kykladen die griechische Flagge hisste.

    Das für die weitere Entwicklung der Insel bedeutsamste Datum war der 30. Januar 1823. An diesem Tag fand man im Inselhauptort Tinos eine Marienikone. Die Fundstelle hatte angeblich die Jungfrau Maria zuvor einer orthodoxen Ordensschwester im Schlaf genannt. Noch im selben Jahr errichtete man an dieser Stelle die Wallfahrtsbasilika Panagia Evangelistria. Seither gilt der Ort als heilig und hat sich zu Griechenlands wichtigstem Marien-Wallfahrtsort entwickelt, der rund ums Jahr von zehntausenden, überwiegend griechischen Pilgern aufgesucht wird. Vor allem am 25. März und 15. August (Mariä Himmelfahrt) strömen Abertausende in den oft als „griechisches Lourdes“ bezeichneten Ort.

    Windmühlen und gefiederte Postboten

    Sehenswert in der Inselhauptstadt ist darüber hinaus das hoch über dem Hafen gelegene kleine archäologische Museum, in dem der Besucher Zeugnisse der wechselvollen Inselgeschichte zu sehen bekommt. Die tiefe Frömmigkeit der Inselbewohner spiegelt sich in den über 1000 Kirchen und Kapellen wider, auf die man in allen Ecken der Insel stößt. Oftmals weithin sichtbar stellen - wie überall auf den Kykladen - die vielen Windmühlen gute Wegmarken für den Wanderer dar.

    Eine Besonderheit Tinos sind die aus venezianischer Zeit stammenden Taubenhäuser, viereckige Türme mit geometrischen Mustern aus durchbrochenem Mauerwerk im oberen Stockwerk. Die zentrale Lage der Insel machte sie zu einem wichtigen Poststützpunkt. Aber auch heute gibt es noch viele Taubenzüchter auf Tinos, und so gilt Taubenfleisch als eine Spezialität der Insel.

    Da Tinos als Wiege der neugriechischen Bildhauerei gilt, haben sich in den letzten Jahrzehnten auf der Insel etliche Bildhauer niedergelassen, vor allem im Bergdorf Pyrgos. Ihr Rohmaterial finden die Künstler vor der Haustür, darunter weißen Marmor und grünen Serpentinit. Ihr Können geben sie in Kursen gerne weiter. Doch auch bei Kletterern erfreuen sich die Berge der Insel immer größerer Beliebtheit. Freihandkletterer zieht es zu den Granitfelsen rund um Volax. Wanderer besteigen indes gerne den 727 Meter hohen Tsiknias, den höchsten Berg der Insel, mit fantastischem Ausblick auf die Ägäis. Entspannung und Ruhe findet man an den Stränden und Buchten an der Westküste. Die meisten Orte auf der Insel erreicht man bequem per Bus, Tinos selbst per Fähre, z. B. ab Piräus, Mykonos, Naxos und Santorin.