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    Wyoming

    • Sprache: Englisch
    • Einwohnerzahl: ca. 564.000
    • Flugzeit: 10-12 h
    • Ortszeit: MEZ -8 h
    • Währung: US-Dollar

    Wyoming wird auch als der Cowboystate der USA bezeichnet.

    Reisetipps

    Wer nach Wyoming kommt, genießt die grandiose Natur der Wälder, Seen und Canyons. Hier treffen die Great Plains mit den Ausläufern der Rocky Mountains zusammen. Die Hauptstadt Cheyenne liegt am Rande der Laramie Mountains.

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    Wyoming

    Hier kann man noch die Weite und Ursprünglichkeit des Wilden Westens entdecken. Im Yellowstone Nationalpark erwarten den Besucher faszinierende Naturschönheiten. Der zehntgrößte Staat der USA ist zugleich auch der bevölkerungsärmste.

    Der Yellowstone Nationalpark und der Grand Teton Nationalpark

    Sehenswürdigkeiten im 50. amerikanischen Bundesstaat sind vor allem die Parks und Naturreservate. Bereits Theodore Roosevelt, einer der prominentesten Präsidenten der Vereinigten Staaten und ein begeisterter Jäger und Naturfreund, hatte eine besondere Vorliebe für Wyoming. 1906 wurde der Devil's Tower am Rande der Bear Lodge Mountains zum Ersten National Monument der USA ernannt. Dabei handelt es sich um einen alleinstehenden Monolithen von 265 Metern Höhe im Nordosten des Landes, die auch Kultstätte zahlreicher Indianerstämme war. Ins Herz geschlossen hatte Theodore Roosevelt zudem den Yellowstone Nationalpark. Dieser bietet Geysire und heiße Quellen, Wasserfälle und Canyons sowie tiefe, dunkle Wälder. Umgeben von Naturschönheiten, wie sie woanders nicht zu finden sind, kann der Besucher wandern oder reiten und auf den Seen Boot fahren oder angeln. Und im Zelt inmitten der Natur zu übernachten, macht den Ausflug perfekt. In Amerikas ältestem Nationalpark leben noch Bisons, Elche und Wapitihirsche, Bären und Berglöwen sowie das amerikanische Wappentier, der Weißkopfseeadler, in freier Natur. Fast noch schöner ist der südlich des Yellowstone liegende Grand Teton Nationalpark im Westen von Wyoming, der von der gleichnamigen Bergkette durchzogen wird.

    Canyons und Cowboystädte – Cheyenne, Cody und Laramie

    Neben Cheyenne, dem „magischen Ort“ und um 1870 Zentrum der Rinderzucht, gibt es noch andere sehenswerte Städte, wie etwa das Bergarbeiterstädtchen Rock Springs oder Lovell, wo der Shoshone River in den Bighorn River mündet. In der Nähe erstreckt sich die Bighorn National Recreation Area über 114 Kilometer bis nach Montana hinein. Hier kann man noch wild lebende Pferde in einer weitestgehend unberührten Landschaft grasen sehen. Im Herzen dieses Erholungsgebietes fasziniert der Bighorn Lake mit seinem klaren blauen Wasser und den roten, 300 Meter hohen Felswänden. Unbedingt besuchen sollte man auch Cody. Das Westernstädtchen wurde 1895 von dem legendären Buffalo Bill gegründet, der mit bürgerlichem Namen William Frederik Cody hieß. Die Stadt am Ufer des Shoshone River beherbergt gleich mehrere Museen. Eine besondere Sehenswürdigkeit hier ist Old Train Town, ein Freilichtmuseum mit historischen Gebäuden aus der Zeit der ersten Siedler. Selbst die Inneneinrichtung wird originalgetreu dargestellt. Cody ist auch als Ausgangsort für einen Ausflug zu einem der vielen Wintersportgebiete sehr beliebt. Die Parks und Berge können beim Skilanglauf erkundet werden; daneben ist Wyoming auch ein Magnet für Eisangler. Während die Winter sehr kalt und schneereich sind, sind die warmen, trockenen Sommermonate ideal, um den Spuren der Siedler zu folgen. Zu Pferde oder mit den typischen Planwagen durchquert man auf ausgedehnten Trails die Plains und bezwingt Canyons und Wälder. Im Curt Cowdy State Park bei Laramie, südöstlich von Cody gelegen und bekannt wegen des gleichnamigen Forts, ist das Wandern, auch mit kleinen Kindern sehr beliebt. Der Name des Ortes stammt übrigens von einem frankokanadischen Kundschafter namens La Remee, der die Siedlung 1868 gründete.